Freitag, 26. August 2016

Jede Schwäche macht das Leben lebenswert!

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Mit Freunden zu telefonieren macht immer wieder Spaß!
So möchte ich ein aktuelles Gespräch zum Anlass dieses Blogposts verwenden.

Diesmal ging es um das Thema Verzicht.
Verzicht auf Dinge, die man doch eigentlich gerne macht, die einem Freude bereiten oder Spaß machen.
So finde ich es total gemütlich und sozial, abends mit Freunden ein Feierabend Bierchen zu trinken.

Gerade mit dem Projekt Hausabriss und Renovierung hier und da ist es einfach schon zur Gewohnheit geworden unseren Tag am Feuer mit einem Bier (wahlweise auch Lillet) ausklingen zu lassen.
Das Thema Sucht lasse ich hier jetzt außen vor, denn darüber habe ich ja erst vor einiger Zeit geschrieben.

Was mich nach diesem Telefonat beschäftigt hat war die Frage, ob es denn gut uns sinnvoll ist, wenn wir gar keine Laster in unserem Leben haben, denen wir frönen.
Ich rauche nun seit fast zwei Jahren nicht mehr. Was sicher auch eines der besten Dinge war, was ich seit langem für mich gemacht habe! Denn gesundheitlich war es wirklich nötig!
Also ein Laster weniger in meinem Leben.
Doch ganz lasterlos bin ich ja nicht. Ich habe mein "Feierabend-Bierchen".
Und ist es wirklich erstrebenswert, all seinen Lastern zu entsagen? Es wäre doch ein Stück freudloser unser Leben. Etwas nicht mehr zu machen, was uns doch eigentlich Spaß gemacht hat.

Ich bin froh darüber, dass ich nicht mehr rauche, doch dem Alkohol werde ich nicht Goodbye sagen! Solange ich nicht täglich stockbesoffen rum eiere und auch einfach einen oder mehrere Tage nichts trinken kann, sehe ich dabei kein Problem.
Wir haben alle eine Schwäche für etwas, dem wir erliegen, dem wir nicht widerstehen können.
Sei es der Tafel Schokolade, der tollen Handtasche, den Zigaretten, dem ein oder anderen Gläschen Wein.

Wir brauchen solche Untugenden, denn diese kleinen Dinge machen unser Leben ein klein wenig glücklicher, freudvoller und auch lebenswerter!



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Mittwoch, 24. August 2016

Hey now! (by Jasmin)

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Als mich die liebe Nici fragte, ob ich denn nicht einen Post schreiben möchte, war ich sofort begeistert und sagte ihr gern zu. Das Thema hielt sie dabei offen und so fing ich an zu grübeln, worüber ich denn schreiben sollte.

Ich machte mir also eine Tasse Tee und fing an zu schreiben. Meine ersten Gedanken gingen zu Nici.
Sie und ich lernten uns vor genau 7 Jahren kennen, als wir gemeinsam unsere Ausbildung begannen. Wow, wie schnell die Zeit vergeht! Wie vergänglich Zeit doch ist, wie schnell sie uns zwischen den Fingern hindurchrinnt und wie wenig wir sie doch schätzen und wahrnehmen.

(Das Bild ist von 2009/2010)

Ich selbst bin ein gutes Beispiel dafür, wie ich mich immer wieder über dieses und jenes schimpfenhöre, bin gestresst davon und gelangweilt hiervon. Mich nervt es, dass ich keine Topmodelmaße habe, hasse jedoch noch mehr die Diäten, oh nein pardon, das nennt man jetzt Ernährungsumstellung, und die täglichen Sporteinheiten. Kommt uns das nicht allen ein bisschen bekannt vor?

Stattdessen sollten wir viel mehr die positiven Sachen betrachten! Es geht uns gut! Ich bin nicht krank, ich bin gesund! Ich muss nicht hungern! Ich sitze hier, schaue aus dem Fenster und sehe eine friedliche und unglaublich beruhigende Landschaft. Wann immer ich in die Stadt fahre und am See entlang laufe, habe ich das Gefühl, ich wäre im Urlaub! Ich habe unglaubliche Freunde und einen super Freund, die mich in allem unterstützen. Und das soll nun kein Lobgesang auf mein tolles Leben werden, sondern nur ein kleiner Gedankenanstoß!

Ich habe vor kurzem ein Buch gelesen, in dem die Hauptfigur ein «schöne Momente Glas» hat.
Wann immer etwas Positives passiert, schreibt sie es auf und legt es in das Glas. Jedes Jahr an ihrem Geburtstag öffnet sie es und erinnert sich an all die positiven Sachen, die im Laufe des Jahres passiert sind. Auch ich habe nun so ein Glas! Und jeden Abend schreib auch ich einen «schöner Moment» Zettel.

Ich hoffe, ihr konntet meinem Gedankengang ein bisschen folgen und denkt ab und an auch an die positiven, kleinen Dinge, auch wenn die Welt manchmal ziemlich scheiße ist.




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Dienstag, 23. August 2016

A long time ago!

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Als ich vor einigen Tagen abends im Restaurant saß und ich vor dem Laden drei Mädels stehen sah, vielleicht 15 - 16 Jahre alt, musste ich schmunzeln. Denn ich stand da auch vor langer Zeit mit meinen Freundinnen.

Doch der Klamotten Stil hat sich geändert. Und das finde ich rückblickend schon witzig!
Als ich 15 Jahre alt war, waren Schlaghosen modern. Ich hatte aus einem Laden in meiner Stadt mehrere Exemplare aus Satin von meiner Mom bekommen. In blau, mit Muster. Aber auch in schwarz und weiß. Natürlich hatte ich die klassische Jeans auch. Doch das waren definitiv meine Lieblinge.
Dazu trug ich meine weiß-blauen Buffalo Tower. Kennt die noch jemand?
Ich war wohl eine der ersten in meiner Stadt, die mit solchen Dingern rum lief. Etwas später bekam eine Freundin auch welche, nur um ein paar Zentimeter höher. Ich war echt neidisch, vielleicht auch ein wenig sauer.
Hahaha, das ist echt amüsant jetzt so daran zu denken! ^^


Die Oberteile waren kurz, bauchfrei. Da konnte es noch so kalt sein. Es war ja die Jacke oder der Pulli (jedoch nur solange bis man aus dem Haus war) drüber.
Die Jacke war fett. Es waren diese Bomberjacken, an den Ärmeln abgesteppt. Wisst ihr was ich meine?

Die Frisur. Zu dieser Zeit hörte ich auch gerne Marusha. Rave, Techno. Marusha war bunt, quitschig, schrill.
So hatte ich meine Haare zu mehreren Strähnen abgeteilt und dann fest gedreht. Sodass ein Knödel entsteht, der dann mit Haargummi festgemacht wurde.
Mörder!

Diese Bommel am Kopf sieht man auch in diesem Jahr ab und zu wieder und auch ich trug sowas sogar erst vor ein paar Wochen. Jedoch nur zuhause.

Was sich zu damals nicht geändert hat ist, dass sich die Mädels über Jungs aus ihrer Schule, den Schwarm, die doofen Eltern, die blöde Zicke in der Parallelklasse, die neuesten Shopping Errungenschaften, Make-Up und ähnliches unterhalten.
Und das wird sich auch nicht ändern.

Auch ist vieles wieder zurück, was damals modern war.
Die Mom-Jeans, bauchfrei (Crop Tops), Bodies, Schlaghosen in etwas gediegener Form und sicher noch einiges mehr was mir gerade nicht einfällt.
Aber mal ehrlich, auch in der Mode kann das Rad nicht neu erfunden werden und so wiederholt sich einfach nur alles. Ab und zu eine kleine Abwandlung und hier noch was Neues dazu. Doch letztendlich immer das Gleiche.
Hätte meine Mom noch ihre Klamotten von damals, verdammt, ich würde es tragen! ^^

Mein Geschmack und mein Stil haben sich in den Jahren ver- und geändert.
Ich bin nicht mehr das Mädchen von damals. Das wäre ja auch schlimm, hätte ich mich nicht verändert.
Und so hat jedes Jahr, jeder Trend, das Neue und das Alte sein Gutes!

Ich möchte die Zeit von damals nicht missen!
Immerhin haben sie mich zu dem gemacht, was und wer ich jetzt bin!

Da trage ich doch tatsächlich wieder Latzhose!
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Montag, 22. August 2016

Nicht reden, machen!

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So lange habe ich jetzt schon wieder nichts auf meinem Blog gepostet! Immer ist etwas zu tun. Das Projekt Hausabriss nimmt doch auch immer irgendwie Zeit in Anspruch und wenn ich mal Zeit zum Schreiben hätte, dann habe ich meist überhaupt keine Lust. Oder mir fehlt schlichtweg die Idee für ein geeignetes Thema.

Ich kann euch schon einmal verraten, dass es demnächst einen Gastpost geben wird. Sie hat vor einigen Jahren schon mal einen Gastpost geschrieben und es freut mich, dass sie jetzt wieder etwas geschrieben hat.

Was gibt es also so Neues?
Demnächst starte ich mit einer Näherin meinen eigenen kleinen Nähkurs.
Darauf freue ich mich schon so riesig, denn ich suche mir dafür ein Schnittmuster aus, nehme es mit zu ihr und sie zeigt mir alles Nötige, was ich zum Nähen nach Schnittmuster brauche.
Ich lerne es also von der Pike auf.
Mir fehlte bis jetzt einfach die Muse mich da selbst einzulesen und auszuprobieren. Sicher ist es ein Leichtes sich so etwas selbst zu lernen. Gibt es doch genügend Youtube Videos oder Anleitungen dazu im Internet.
Aber es ist immer noch etwas Besonderes und Tolles das von einer Schneiderin zu lernen! Lernen durch Praxis. Tipps und Tricks zu bekommen, Fragen stellen und gleich loslegen.
Vielleicht klappt es dann auch bald mit dem ersten eigens genähten Dirndl! ^^

Auch bin ich derzeit super dabei mit meinem Training zur Verbesserung bestimmter Körperteile! ^^
Bauch. Im Moment aber auch nur Bauch. Und eigentlich stören mich auch Beine und Po. Ok, aber eins nach dem anderen. Ich bin ja schon froh, dass ich das überhaupt so kontinuierlich durchziehe!

Ich kann euch die 2 x 14 Minuten Workouts von Kayla Itsines nur empfehlen! Du brauchst dir nicht erst wahnsinnige Geräte dafür kaufen, kannst die Übungen im Grunde überall machen und sie sind echt effektiv, aber auch hart! Zumindest für mich ungeübten Sportmuffel!
Mittlerweile schaffe ich die Übungen 21 Minuten und habe ein Hantelgewicht von 2,5 kg.
Manch einer mag darüber schmunzeln, aber ich find's toll, dass ich schon mal so weit bin!

Die Motivation dafür reißt nicht ab!

Man könnte hier und jetzt wieder einmal eine Diskussion über das Schönheitsideal unserer Gesellschaft starten. Muss das sein? Ist das nicht übertrieben? Seid doch zufrieden mit dem wie du bist und du aussiehst!
Bin ich im Grunde auch, doch ich möchte mich auch ein Stück weit fit halten für das Alter. Ja auch ich werde nicht jünger und auch Teile meines Körpers erliegen der Schwerkraft.
Und so möchte ich dem jetzt entgegenwirken!
Ich möchte keine Winkeärmchen, keine Plautze, keine Krautstampfer oder einen J-Lo Arsch.
Ich finde es mittlerweile schön, wenn eine Frau einen durchtrainierten, gestrafften Körper hat!
Das sieht gesund und fit aus.
Ich werde wohl nie ein Fitness Guru, doch ein wenig kann ich meinen Körper formen und somit auch auf meine Gesundheit achten.

Wie haltet ihr das so mit der Fitness?




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Donnerstag, 11. August 2016

Nicht die Leichen in meinem Keller machen mir Sorgen, sondern die in meinem Schrank

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Ich komme mir gerade ein wenig wie Weihnachten vor oder auch Silvester.
Es hat ca. 30° C in meinem Wohnzimmer.
Ich habe heute wirklich meinen Ofen eingeheizt. Holz, dann Feuer und Wärme. Hitze.
Jetzt aber fühle ich mich wohl! Denn es war echt kalt! Diese Kälte erinnert schon ein wenig an Herbst. Bald wird es bitterlich kalt!
Ok, jetzt übertreibe ich!

Und weil es heute so ekelhaft unangenehm kalt/kühl war, geht es jetzt um Klamotten. Genauer um die Schrankleichen.

Ich wollte schon vor einigen Tagen darüber schreiben, aber ich kam meist nicht dazu oder hatte einfach keine Lust mehr dazu.
Und so habe ich jetzt voll den Überblick über meine Klamotten!
Es hatte sogar ein Gutes, denn ich habe das gleich zum Anlass genommen mal wieder richtig auszumisten. So freut sich jetzt hoffentlich bald die ein oder andere Freundin über ein neues-altes Teil!

Jede Frau kennt es. Wir schlendern durch die Stadt und kommt am Laden X vorbei: "Ach, da guck ich doch jetzt schnell mal rein! Ich schau' ja auch nur!"
Hahahahah, ich schau ja auch nur! Das mag wohl sein, dass es da die ein oder andere Frau schafft nur zu schauen, doch meist ist da dieses super-mega-Teil (das womöglich auch noch sooo megamäßig reduziert war!), das dann glücklich mit nach Hause darf.
Diese Euphorie und Glückseligkeit hält doch leider nicht all zu lange an.
Wenn das gekaufte Teilchen hat, wird es nie angezogen und landet in der Sparte Fehlkauf. Wenn es Glück hat, wird es gleich am selben oder nächsten Tag getragen und stolz präsentiert. Doch diese Aufmerksamkeit ist auch schnell verpufft, sobald der nächste Sale lockt oder ein neues mörder-hammer-Teil den Rang abläuft.
Tja, so schnell kann es gehen und so versinkt unser vermeintliches Lieblingsteil in den weiten eines Frauenkleiderschrankes.

Natürlich gibt es wahrlich noch Lieblingsstücke, die es bleiben, bis sie zerfetzt, zerrissen, verschlissen, gestopft, genäht, zusammengeflickt und letztendlich nicht mehr tragbar sind.
Doch diese Spezies ist in unserer heutigen Luxus- und Wegwerfgesellschaft eher ein Seltenes.

Und alles andere nennt man dann ganz einfach Schrankleichen. Die Teilchen, die man so gut wie nie trägt, immer mal wieder in Händen hält, sich aber nie so richtig davon trennen kann und auch irgendwie gar nicht will. Denn man könnte es ja wieder anziehen. Würde man doch nur wollen....

Und so gibt es auch in meinem Schrank die ein oder andere Leiche. Klamottenleiche.

Die Menge der Bekleidung hat bei mir erstmal ein gedankliches WoW hervorgerufen, aber mal ehrlich, ich werde mich nicht reduzieren auf maximal fünf Teile.
Ich kaufe ganz viel auf Flohmärkten, tausche mit Freundinnen, bekomme die Klamotten meiner Mom.
Es sind derzeit nur wenige Teile neu und somit auch noch nicht getragen.
Und genau diesen Gedanken der Wiederverwertung finde ich gut! Warum unbedingt neu kaufen? Gerade weil wir Mädels so oft Neues wollen, können wir das "Alte" doch weitergeben und sei es nur für günstiges Geld. Wir machen so ein anderes Mädel glücklich, haben Geld für ein neues (gebrauchtes) Teil.
Ein kleiner Beitrag zur Ökonomie!

So, nun aber meine Schrankleichen.
Hier eine kleine Auflistung (und die Sachen in der Wäsche habe ich gar nicht mitgezählt).

62 Kleider - 22 nicht getragen


50 Hosen - 8 nicht getragen


5 Jumpsuits - 1 nicht getragen (erst gekauft)
18 Blusen - 4 nicht getragen
15 Blazer/Jäcken - 3 nicht getragen


17 Langarmshirts - 1 nicht getragen
48 Pullis - alle getragen!
4 Bodies - 1 nicht getragen (erst gekauft)
46 Tops/T-Shirts - 9 nicht getragen


24 kurze Röcke - keine Ahnung
18 lange Röcke - keine Ahnung
16 Dirndl/Tracht - keine Ahnung
Hier hatte ich dann irgendwann keine Lust mehr zu zählen! ^^







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Sabrina | Sweetalistic